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Dr. med. Hanno Platz - Internist

 

Fleischkonsum:

Politik unter Zugzwang

   Seit Jahren weisen Nichtregierungsorganisationen verschiedenster Richtungen kontinuierlich darauf hin, dass die Höhe des Fleischkonsums in den westlichen Industrieländern wie Deutschland sinken muss – dies aus tierethischen, gesundheitlichen, umweltbezogenen und die Zukunft der Welternährung sichernden Gründen. Von Seiten der Politik werden die vielen Appelle bisher jedoch nur unzureichend gehört. Nennenswerte bundesweite Initiativen zur Senkung des Fleischkonsums und zur Förderung pflanzenbasierterer Ernährungsstile sind bislang ausgeblieben. Stattdessen wird der weit zu hohe Fleischkonsum weiterhin in Kauf genommen und sogar noch auf eine stetige Produktionsausweitung gesetzt, um im Zuge einer starken Exportorientierung auf die global wachsende Fleischnachfrage zu reagieren Dies ist umso erstaunlicher, als dass damit nicht nur die Erkenntnisse der Nichtregierungsorganisationen ignoriert werden, sondern auch die Arbeiten und Positionen einiger regierungsnaher oder -eigener Institutionen.

Welternährung und Umwelt

Laut dem aktuellen Welthungerbericht der Welternährungsorganisation (FAO) leiden weltweit rund 800 Mio. Menschen an Hunger. Bereits 2011 veröffentlichte in Deutschland das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) den Bericht »Forschung zur Lösung des Welternährungsproblems – Ansatzpunkte, Strategien, Umsetzung«. Darin wird u. a. zu bedenken gegeben, dass aufgrund des derzeit überproportional steigenden Fleischkonsums bei wachsender Weltbevölkerung »die Zahl unter- und mangelernährter Menschen noch steigen« und die Fleischerzeugung »künftig noch stärker in direkte Konkurrenz um knappe Flächen, Wasser und sonstige natürliche Ressourcen treten« könnte. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass »Veränderungen der Konsummuster hin zu ressourcenschonenden Nahrungsmitteln […] zumindest teilweise erübrigen würden«, immer höhere Futtermittelerträge auf bereits belasteten Flächen produzieren zu wollen. Über den Weg der »Verringerung des Konsums von tierischen Nahrungsmitteln, vor allem von Fleisch« könne speziell auch eine Verminderung des Wasserverbrauchs erreicht werden.

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (WBA beim BMELV, heute BMEL) erwähnt in einer 2012 veröffentlichten Stellungnahme zum Thema »Ernährungssicherung und nachhaltige Produktivitätssteigerung« u. a., dass neben Fleisch »auch Milchprodukte […] mit beträchtlichen Veredelungsverlusten verbunden« sind und dass bei »reduziertem Fleischkonsum […] mehr Menschen mit Kalorien versorgt werden« könnten. Außerdem wird angeführt, dass »die tierische Produktion für einen signifikanten Teil der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich« und »ein geringerer durchschnittlicher Fleischverzehr in den Industrieländern angezeigt« sei. Dies nicht zuletzt aufgrund der Beispielfunktion, die »langfristig den Konsumtrend in den Entwicklungsländern […] beeinflussen« könnte.

2013 stellte das Umweltbundesamt (UBA) in seiner Publikation »Globale Landflächen und Biomasse nachhaltig und ressourcenschonend nutzen« einen sehr einsichtigen Zusammenhang zwischen dem zu hohen Fleischkonsum der Industrieländer und dem Welthunger her, indem es darauf hinwies, dass die in der Massentierhaltung gehaltenen »Nutztiere« zu einem hohen Anteil mit Nahrung gefüttert werden, die ebenso gut für den menschlichen Verzehr geeignet wäre (v. a. Mais, Soja und Getreide). In seinem 2015 erstellten Sondergutachten »Umweltprobleme der Landwirtschaft – eine Bilanz« merkt das UBA zudem an, dass »ein hoher Fleischkonsum […] generell mit negativen Wirkungen verbunden ist.« So könne etwa eine Reduzierung des Treibhausgasausstoßes nur dann erfolgen, wenn neben einer Reduzierung des Tierbestands in Deutschland »gleichzeitig der Konsum tierischer Lebensmittel sinkt. Ist dies nicht der Fall, verlagert sich die Produktion tierischer Lebensmittel und der damit verbundene Ausstoß an Treibhausgasen in andere Länder und führt nicht zu einer globalen Reduzierung des Treibhausgasausstoßes.«

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird über den Artikel »Ernährung: Lebensmittel und Konsum« (Stand: März 2015) ein geringerer Konsum von Fleisch und Milchprodukten empfohlen, denn: »Im Hinblick auf die Lebensmittelwahl gilt grundsätzlich, dass von Tieren stammende Nahrungsmittel, wie Fleisch, Butter und Eier erheblich umweltaufwändiger herzustellen sind, wie die gleiche Menge pflanzlicher Nahrung, z. B. Obst, Gemüse, Brot und eifreie Nudeln. So werden 60 Prozent unserer landwirtschaftlichen Nutzfläche als Weide oder zum Abbau von Viehfutter genutzt. Der Verbrauch an Wasser und Energie ist z. B. für Fleisch und Butter viel höher als für pflanzliche Lebensmittel. Pflanzliche Kost verursacht erheblich weniger an schädlichen Klimagasen im Vergleich zu Fleisch (insbesondere Rindfleisch), Butter und Milchprodukten.«

Gesundheit

In gesundheitlicher Hinsicht wird vor allem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), die zu rund 70 Prozent über öffentliche Mittel des Bundes und der Bundesländer finanziert wird, für einen bedeutend geringeren Fleischkonsum plädiert. So spricht sie sich bereits seit Jahren im Zuge ihrer Ernährungsempfehlungen dafür aus, den Fleischkonsum in Deutschland auf maximal 300-600 Gramm pro Woche und Kopf zu senken, was mindestens eine Halbierung der bisherigen Konsumhöhe (insb. bei Männern) erfordert. Im Mai 2015 bekräftige die DGE in einer Pressemitteilung noch einmal ihre Position, indem sie sich »sowohl aus Gründen der Gesundheitsförderung als auch der Nachhaltigkeit für einen geringeren Verzehr von Fleisch, Fleischwaren und Wurst« aussprach und dabei auch darauf hinwies, dass derzeit »von der wünschenswerten Menge von 400 g Gemüse pro Tag […] Männer und Frauen […] nur ein Drittel« erreichen. Neben der Empfehlung, den Fleischkonsum zu senken, steht somit auch die Empfehlung, den pflanzlichen Pro-Kopf-Konsum bedeutend anzuheben.

Aktuelles WBA-Gutachten zur »Nutztierhaltung«

Anfang 2015 veröffentlichte der WBA des BMEL ein rund vierhundert Seiten starkes Gutachten mit dem Titel »Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung«. Darin fordern die Wissenschaftler nicht nur eine entschiedene Wende bei der Tierhaltung, sondern auch – mit Blick auf die Welternährung, die Umwelt und die Gesundheit – »eine neue Kultur des Konsums«:

»Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung und der damit steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln bei begrenzter Fläche […] sollten«, so das Gutachten, »aus Gründen der internationalen Fairness, aber auch aus Gründen des Klimaschutzes, der Konsum tierischer Produkte sowie die Menge der Lebensmittelabfälle in der EU verringert werden. […] Zur Reduzierung des Konsums tierischer Produkte ist vor allem eine Änderung des Konsumstils nötig, der nur langfristig und insbesondere über Verbraucherinformation und Ernährungsbildung erreichbar ist.« An anderer Stelle wird zudem ergänzt: »Neben Fragen der Welternährung sprechen […] gesundheitliche Überlegungen für eine Verringerung des Konsums von Fleisch und insbesondere von Fleischwaren in Deutschland.« Und mit Blick auf die Umwelt heißt es im Gutachten u. a.: »Da die Erzeugung von Fleisch und tierischen Produkten meistens mit deutlich höheren Treibhausgasemissionen und Ressourcenaufwendungen verbunden ist als die pflanzliche Erzeugung, kann der Verbraucher über die Reduzierung des Verzehrs tierischer Lebensmittel einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.«

Fleischkonsum senken: Die Politik ist am Zug

Anders als oft suggeriert, ist die Forderung nach einer deutlichen Reduzierung des Fleischkonsums und auch weiterer tierlicher Produkte schon längst keine mehr, die allein von Nichtregierungsorganisation ausgesprochen wird. Immer mehr regierungsnahe oder -eigene Institutionen schließen sich der Forderung an oder sprechen zumindest Empfehlungen in diese Richtung aus. Spätestens mit dieser Entwicklung sollte der Politik klar werden, dass sie bezüglich der Konsumfrage unter einem äußerst starken Zugzwang steht. Zwar erklärte die Bundesregierung erst kürzlich, ein »Nationales Programm zum Nachhaltigen Konsum« ins Leben rufen zu wollen, wann genau dieses jedoch merklich greift und inwieweit dabei insbesondere der Konsum von tierlichen Produkten letztlich tatsächlich berücksichtig werden wird, bleibt noch abzuwarten. Wünschenswert wäre hierbei jedoch das Aufgreifen von bereits fortschrittlicheren Länderinitiativen, wie etwa die von Rheinland-Pfalz, die u. a. mit einer informierenden Broschüre zur nachhaltigen Ernährungvollzogen wird. Aber auch weitere mögliche Ansätze und Instrumente, um in der Konsumfrage tätig zu werden, bestehen mittlerweile genügend.

Abschließend sollte noch gefragt werden, weshalb die Politik den vielen Forderungen und Empfehlungen bisher eigentlich kaum Rechnung trägt. Schließlich kann inzwischen z. B. auch in der Publikation »Nahrung für Milliarden – Forschungsaktivitäten der Bundesregierung zur globalen Ernährungssicherung«, die u. a. vom Bundeslandwirtschaftsministerium 2014 herausgegeben wurde, nachgelesen werden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher »mit einem bewussten Konsumverhalten […] wesentlich dazu beitragen [können], Ressourcen zu schonen und die Welternährung zu verbessern.« Eine erste Antwort findet sich schnell mit Blick auf die wohl tatsächlich vorherrschende Positionierung des Ministeriums: Angesichts der Tatsache, dass es nicht müde wird, mitunter unablässig die deutsche Fleischwirtschaft öffentlich zu würdigen und insbesondere dem Export von Fleisch eine vermeintlich immer bedeutendere Rolle zuzuschreiben, erscheinen Sätze, wie der eben zitierte, letztlich nur als halbherzig abgedruckte Aussagen mit wenig Handlungspotenzial. Eine alle Bedenken überragende und nahezu allein an kurzfristigen ökonomischen Interessen orientierte Politik wird damit offenbar – bedingungslos zu akzeptieren ist sie schon längst nicht mehr.

(Quelle: Albert Schweitzer Stiftung)

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Hier möchte ich Ihnen einen der besten Beschreibungen der IST-Situation zum Thema Vegan, geschrieben vom dem sehr geschätzten Kollengen Dr. Walter Henrich, nicht vorenthalten. Er zeigt sehr klar die seit Jahrzehnten bewußt publizierte und   permanente Desinformation zum Thema Vegan und den damit suggerierten Vorteilen der Fleisch- und Mich"industrie" auf. Diese aus purer Profitgier und Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch und Natur entstandenen "Industrie"bereiche, haben nicht nur unserem Globus bereits schweren Schaden zugefügt, sondern sind zum größten Teil verantwortlich für die Haupt"krankheiten" der "zivilisierten" Menschheit, also die Folge von eindeutiger Fehlernährung und dadurch entstandener Symptome, nicht schicksalbedingte Krankheiten. Das sind die allen bekannten Symptome, die, als wenn es so sein müsste, heutzutage als Krankheiten bezeichnet werden: Übergewicht, hoher Blutdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes mellitus, Gicht, ..... . In der Schulmedizin gibt es dafür eine klare Begriffsbestimmung: Das metabolische Syndrom.  Metabolismus, das ist der Stoffwechsel, also die Umsetzung der Nahrung, die wir zu uns nehmen; und wenn diese falsch zusammengesetzt ist, erhält der Körper eben nicht die Stoffwechselprodukte die er braucht und wird logischerweie dadurch krank.

DAS ist eine Fehl- und Mangelernährung, nicht die ausgewogene, gesunde, vollwertige vegane Ernährung.

OK, genug von mir, nehmen Sie sich bitte die Zeit um diesen sehr erklärenden Text des Dr. Henrich zu lesen. Danach werden Sie mit Sicherheit viele der sog. Behauptungen, dass Fleisch, Wurst, Milch, Käse und Co. gesund sind, mit ganz anderen Augen sehen, weil Sie die Zusammenhänge der bewußt irreführende Reklame, die uns alltäglich in allen Medien - und das seit Jahrzehnten - gehirnwäscheartig suggerieren möchte, erkennen.

Diesen unten nun folgenden Beitrag - Veganismus und das Problem mit Wahrheit und Lüge - können Sie sich auch bequem unter dem Link als Podcast anhören:

https://www.veganbook.info/wp-content/uploads/podcast/20170202_Veganismus_und_das_Problem_mit_Wahrheit_und_Luege.mp3

 

Dr. med. Erst Walther Henrich:

  Veganismus und das Problem mit Wahrheit und Lüge

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich nun intensiv mit der Ernährung und ihrer Bedeutung für die Gesundheit. Es ist kaum zu glauben, aber im Medizinstudium sind Ernährungswissenschaften kein Thema. Entsprechend dürftig ist der Kenntnisstand der meisten Ärzte hinsichtlich Ernährung. Auch ich kannte nach dem Medizinstudium kaum mehr als die ganzen Vorurteile über Ernährung. Genauso wie die meisten Konsumenten und die meisten Ärzte glaubte auch ich, dass Fleisch angeblich wichtig für die Versorgung mit Protein und Eisen sei und dass Milch unersetzlich für die Kalziumversorgung und für starke Knochen sei. Nachdem ich mich immer intensiver mit Tierquälereien, Schlachthäusern und Tierfabriken beschäftigt hatte, konnte und wollte ich aus ethischen Gründen keine Tierprodukte mehr konsumieren. Gleichzeitig fragte ich mich aber als gesundheitsbewusster Sportler und Arzt, woher ich denn mein Protein, Kalzium und Eisen bekommen und wie ich ohne Tierprodukte gesund leben könne. Daher entschloss ich mich, die Literatur über Ernährung und die verfügbaren ernährungswissenschaftlichen Untersuchungen über vegane Ernährung intensiv zu studieren, um herauszufinden, ob man auch ohne Tierprodukte gesund leben kann. Kurzum: Was ich herausfand war ein Schock. Die ernährungswissenschaftlichen Studien sagen so ziemlich genau das Gegenteil von dem aus, was gewöhnlich von den meisten Ernährungswissenschaftlern, Ärzten und Journalisten verbreitet wird. Meine wichtigste und schockierendste Erkenntnis: Die Welt der Ernährung ist voll von Lügen. Alle Nährstoffe, die der menschliche Körper für eine optimale Gesundheit braucht, sind reichlich in pflanzlichen Produkten enthalten, wenn ich mich abwechslungsreich ernähre und auf meine Versorgung mit Vitamin B12 achte. Selbstverständlich stellen auch Protein, Eisen und Kalzium bei einer rein pflanzlichen Ernährung kein Problem dar! Auch die Aussagen, dass eine vegane Ernährung schwierig sei und ein grosses Ernährungswissen erfordere, entbehrt jeder Grundlage. Denn man braucht nur einige wenige Regeln zu beachten: www.provegan.info/de/ernaehrung/7-regeln-einer-gesunden-veganen-ernaehrung/ Aber der Schock wurde noch grösser. Denn ich musste feststellen, dass schon damals die Evidenz für die Gesundheitsschädlichkeit von Tierprodukten erdrückend war. Deshalb war ich auch nicht erstaunt, als die Amerikanische Gesellschaft für Ernährung (damals ADA, heute AND) schon 2003 ein Positionspapier mit einer klaren Empfehlung für vegane Ernährung herausgab. Diese Empfehlung galt bereits damals für alle Altersklassen, also auch für Kleinkinder und Schwangere. Die AND war damals schon die grösste Ernährungsorganisation der Welt mit nicht weniger als 70.000 angeschlossenen Ernährungsexperten. 2009 und 2016 bestärkte die AND ihre Empfehlung für eine vegane Ernährung in jedem Lebensalter nachdrücklich. Auch die amerikanische Ärztekommission PCRM betonte schon recht früh, dass die vegane Kost die gesündeste Ernährungsform ist. Ich ging damals davon aus, dass sich die Botschaft über die gesundheitlichen Vorteile einer rein pflanzlichen Ernährung für alle Altersklassen schnell verbreiten würde. Denn mittlerweile wurde auch immer deutlicher, welch verheerende Auswirkungen Tierprodukte für die Zerstörung der Umwelt, des Klimas und die Verschlimmerung des Welthungers haben. Daher wollte auch ich meinen Beitrag zur Verbreitung der veganen Lebensweise leisten und gab 2007 die Vegan-Broschüre heraus, um die Menschen in kompakter Form über die Vorteile des Veganismus zu informieren: www.provegan.info/fileadmin/pdf/broschuere-vegan.pdf Zwar ist seitdem die Zahl der vegan lebenden Menschen angestiegen, allerdings nicht so stark wie man angesichts der grossen Vorteile und immensen Bedeutung der veganen Lebensweise erwarten könnte. Denn ich war davon ausgegangen, dass kaum ein Mensch bereit wäre, bei Kenntnis der enormen Vorteile und Auswirkungen einer veganen Ernährung weiterhin Tierprodukte zu konsumieren. Aber die Menschen essen nachwievor unglaubliche Mengen an Tierprodukten. Wie kann das sein? Dafür gibt es erstaunliche Gründe, die mir aber erst im Laufe der Zeit klar wurden. Zunächst einmal gibt es eine milliardenschwere Nahrungsmittelindustrie, die alles dafür tut, ihre gigantischen Profite zu erhalten und zu steigern. Bedenken in der Bevölkerung hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen von Fleisch, Milch, Eiern, Fisch, Zucker usw. stören ihre Geschäfte. Deshalb unternimmt die Nahrungsmittelindustrie auch grösste Anstrengungen, die Bedenken über ungesunde Nahrungsmittel beim Konsumenten zu zerstreuen. Zu diesem Zweck verbündet sich die Industrie mit denjenigen, die sich beruflich mit Ernährung beschäftigen und öffentlich Ernährungsratschläge geben. Dies sind die Ernährungswissenschaftler bzw. Ökotrophologen. Einen Teil der Ernährungswissenschaftler stellt die Industrie direkt ein, anderen wiederum bietet die Industrie lukrative Beraterverträge, Forschungsaufträge, Vortragshonorare usw. an. Daher besteht bei den meisten Ernährungswissenschaftlern eine finanzielle Verbindung zur Nahrungsmittelindustrie. Besonders für Ernährungsorganisationen und Forschungsinstitute sind die Aufträge aus der Industrie von grosser Bedeutung, teilweise sogar überlebenswichtig. Für viele Ernährungswissenschaftler sind Vorträge, Forschungsaufträge und Beraterverträge äusserst lukrative Einkommensquellen. Man braucht kein Insider zu sein, um zu erkennen, dass ein Ernährungswissenschaftler seine Auftraggeber kaum damit verärgern wird, öffentlich etwas Negatives über deren Produkte zu sagen. Im Gegenteil, er wird die Produkte eher positiv darstellen, gleichgültig ob das den wissenschaftlichen Fakten entspricht oder nicht. Je positiver er die Produkte der Nahrungsmittelindustrie bzw. der Auftraggeber bewertet und anpreist, umso wahrscheinlicher ist es, lukrative Forschungsaufträge, Beraterhonorare, Vortragshonorare usw. zu erhalten. Würde man aber etwas Negatives über die Produkte der Auftraggeber verlauten lassen, dann wäre die Industrie wohl kaum mehr bereit, diesen Kritiker weiterhin fürstlich zu entlohnen. So entsteht ein klassischer Interessenskonflikt. Man könnte es auch eine legale Form der Korruption nennen, denn ungesetzlich ist das alles nicht. Daher kann es auch kaum verwundern, dass sich zumindest im deutschsprachigen Raum kaum ein Ernährungswissenschaftler gegen Tierprodukte ausspricht, obwohl die wissenschaftlichen Nachweise über die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Tierprodukten und über die äusserst positiven gesundheitlichen Effekte einer pflanzenbasierten Ernährung überwältigend sind. Aufgrund ihrer Ausbildung sind Ernährungswissenschaftler aber auch in der Lage, perfide Tricks zu entwickeln, um ungesunde Tierprodukte sogar als gesund anzupreisen, was der Laie aber kaum zu durchschauen vermag. Nachfolgend einige Beispiele dieser üblen Tricks: Beliebt ist die Methode, einzelne Nährstoffe in Tierprodukten als überragend wichtig für die Gesundheit anzupreisen. Das ist der klassische Reduktionismus, den Wert eines Nahrungsmittels an dem Gehalt eines Nährstoffs festzumachen. Bei der Milch ist es das Kalzium und das Protein. Beim Fleisch das Eisen und das Protein. Beim Fisch sind es die angeblich so gesunden Omega-3-Fettsäuren. Verschwiegen wird aber, dass man genau diese Nährstoffe auf weitaus gesündere Weise durch pflanzliche Nahrungsmittel aufnehmen kann. Gesünder deshalb, weil der Konsum von Tierprodukten immer mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Dazu einige Beispiele: Die Hormone, Tierproteine und gesättigten Fette in Fleisch und Milch sind eindeutig mit einem erhöhten Risiko für schwere chronische Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schlaganfall, Demenz usw. verbunden, die wiederum die häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrienationen darstellen. Selbst eine schwere koronare Herzkrankheit, die die häufigste Todesursache in den Industrieländern ist, deren Fortschreiten durch Medikamente und Operationen bestenfalls nur verlangsamt wird, kann nachweislich durch eine fettarme vegane Ernährung nicht nur gestoppt, sondern sogar rückgängig gemacht werden. Der Spiegel des Wachstumshormons IGF-1 steigt im Körper beim Konsum von Fleisch und Milch an, wobei unbestritten ein erhöhter IGF-1-Spiegel mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden ist. Ein hoher Eisenspiegel durch eine erhöhte Aufnahme von Hämeisen aus Fleisch ist mit einem stark erhöhten Krebsrisiko verbunden. Der Konsum von Fisch ist aus toxikologischer Sicht kaum zu verantworten, da gerade der fettreiche Fisch mit einem nennenswerten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in der Regel besonders hoch mit Umweltgiften und Schwermetallen belastet ist. Schwermetalle wie Quecksilber schädigen die kognitiven Funktionen des Gehirns besonders bei Kindern. Auch die staatlichen Untersuchungsergebnisse über den Giftgehalt von Nahrungsmitteln sind eindeutig. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz und das Umweltbundesamt in Deutschland stellten in wiederholten Untersuchungen fest, dass fast ausschliesslich Tierprodukte mit kanzerogen Giften wie PCPs, Dioxinen usw. belastet sind. So stammen etwa 92 % aller krebsauslösenden Umweltgifte in Nahrungsmitteln aus Tierprodukten. Am höchsten sind übrigens Milch und Milchprodukte belastet. Interessant ist auch, dass in den Ländern mit dem höchsten Milchkonsum die Rate an degenerativem Knochenschwund (Osteoporose) am höchsten ist und in den Ländern mit dem niedrigsten Milchkonsum am niedrigsten. Würde auch nur ein Hauch Wahrheit an der Behauptung sein, dass das Kalzium in der Milch für starke Knochen sorgt, dann müsste es genau umgekehrt sein. Trotzdem wird dies immer noch von skrupellosen Ernährungswissenschaftlern gebetsmühlenartig behauptet. Somit ist offensichtlich, dass es fachlich falsch, ja sogar irrsinnig ist, gesundheitsschädliche Tierprodukte wegen einzelner Nährstoffe zu empfehlen, weil man diese Nährstoffe viel besser durch gesunde pflanzliche Nahrungsmittel erhalten kann. Dieser perfide Trick ist zwar offensichtlich dreist, verlogen und skrupellos, trotzdem wenden ihn Ernährungswissenschaftler immer noch ohne jegliche Scheu an. Der nächste Trick, seriöse Studien und seriöse Wissenschaftler aus Profitgründen zu diskreditieren, ist nicht minder perfide. Studien von seriösen Wissenschaftlern ohne Interessenskonflikte von renommierten Universitäten aus aller Welt, die von den besten Fachmagazinen geprüft und veröffentlicht wurden, werden mit lächerlichen Behauptungen kritisiert. Man sucht sich Kleinigkeiten der Studie heraus, kritisiert diese und behauptet dann, die Studie tauge nichts. Das ist zwar fachlicher Unsinn, aber eine Steilvorlage für andere industrienahe Kritiker öffentlich zu behaupten, die Studie sei „umstritten“. „Umstritten“ setzt aber der Normalbürger mit „schlecht“, „unbrauchbar“ und „nicht verwertbar“ gleich. Und schon haben die Trickser ihr Ziel erreicht und es geschafft, eine seriöse Studie von seriösen Wissenschaftlern zu diskreditieren. Diesen Trick wenden die Ernährungsbetrüger ständig an, so dass sie letztlich behaupten, es gäbe keine unumstrittenen Studien, die die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Tierprodukten und die gesundheitlichen Vorteile einer pflanzlichen Ernährung zeigen würden. Sie behaupten dreist, es sei alles offen und nichts nachgewiesen. Wenn die Nachweise für die Schädlichkeit von Tierprodukten kaum noch abzustreiten sind und sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Auswertung von über 800 wissenschaftlichen Studien über Fleisch herausgibt, in der verarbeitetes Fleisch als „krebserregend“ eingestuft wird, dann kommt bei den Ernährungsbetrügern der Trick zur Anwendung, das „Masshalten“ öffentlich zu propagieren. Dann heisst es, dass es vollkommen ausreiche, etwas weniger Fleisch zu essen. Man dürfe ruhig Fleisch essen, aber nur nicht zu viel. Fleisch sei wichtig für eine angeblich „ausgewogene Ernährung“. Verschwiegen wird natürlich, dass es Studien gibt, die ganz klar zeigen, dass schon sehr kleine Mengen an Tierprodukten nachteilige gesundheitliche Auswirkungen haben: www.provegan.info/de/studien/studien-fleisch/ist-es-gesuender-nur-ganz-wenig-fleisch-und-fisch-zu-essen-oder-vollstaendig-darauf-zu-verzichten/ Ein weiterer Trick hat es besonders in sich, weil er besonders niederträchtig ist und unseren Kindern schadet. Er wird gerade in den letzten Monaten und Jahren zunehmend angewendet. Als Beweise für die Schädlichkeit einer veganen Ernährung und für die Wichtigkeit von Tierprodukten werden kranke Kinder präsentiert, die teils vegan und teils nicht vegan ernährt wurden. Bei nicht-veganen Kindern ist der Betrug offensichtlich. Bei den kranken vegan ernährten Kindern klingt die Argumentation für den Laien auf den ersten Blick nachvollziehbar und logisch: Das Kind wurde vegan ernährt und wurde dann krank. Folglich sei die vegane Ernährung (für Kinder) gefährlich und gesundheitsschädigend. Allerdings ist auch dies wieder ein äusserst bösartiger Trick der Ernährungsbetrüger, um die Menschen zu täuschen. Denn eine falsch durchgeführte vegane Ernährung hat nichts mit einer richtig durchgeführten veganen Ernährung zu tun. Beide stellen zwar eine vegane Ernährung dar, führen aber zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Bei einer falsch durchgeführten veganen Ernährung kann man tatsächlich krank werden. Eine richtig durchgeführte vegane Ernährung ist aber die gesündeste Ernährung überhaupt. Deshalb ist es fachlich und intellektuell unredlich, aufgrund einer im Einzelfall falsch durchgeführten veganen Ernährung mit nachfolgender Erkrankung zu behaupten oder zumindest den Eindruck zu erwecken, eine vegane Ernährung sei generell ungesund für Kinder, also auch die richtig durchgeführte. Ich möchte diesen perfiden Trick noch an zwei Beispielen verdeutlichen: Eine richtig durchgeführte Operation kann einen Patienten heilen, aber eine falsch durchgeführte Operation einen Patienten schädigen oder sogar umbringen. Wendet man hier den Trick der Ernährungsbetrüger an, um gegen Operationen zu argumentieren, dann würde man die falsch durchgeführten Operationen mit geschädigten Patienten als Begründung dafür vorbringen, generell von Operationen abzuraten, also auch von richtig durchgeführten Eingriffen. Die Unsinnigkeit der Argumentation ist klar ersichtlich. Noch ein Beispiel: Richtig durchgeführter Sport ist gesundheitlich wertvoll, aber falsch durchgeführter Sport kann gesundheitliche Schäden bis hin zum Tod zur Folge haben. Auch hier könnte man den Trick der Ernährungsbetrüger anwenden und die Schäden beim Sport als Begründung dafür missbrauchen, den Sport insgesamt zu verteufeln, obwohl die positiven gesundheitlichen Auswirkungen von Sport unbestritten sind. Auch hier liegt die Absurdität klar auf der Hand. Bei den zuletzt genannten Beispielen ist es für den Normalbürger einfach zu erkennen, wie absurd die Schlussfolgerungen gegen Sport und gegen Operationen wären. Denn er weiss, dass eine von einem guten Arzt richtig durchgeführte Operation ein riesiger und teilweise lebensrettender Gewinn ist und deshalb ein grundsätzliches Abraten von operativen Eingriffen absurd wäre. Auch beim Sport kennt sich der Normalbürger in der Regel aus. Er weiss, dass Sport ausserordentlich positive Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden hat, wenn man ihn richtig durchführt. Jeder erkennt sofort, dass es unsinnig wäre, die Schäden durch falsch durchgeführten Sport als Begründung zu nehmen, vom Sport abzuraten, also auch vom richtig durchgeführten Gesundheitssport. Bei der Ernährung ist es allerdings für den Normalbürger fast unmöglich, die perfiden Tricks der Ernährungsbetrüger zu erkennen und zu durchschauen. Denn mit veganer Ernährung kennt er sich nicht aus und wenn er schon einmal etwas von veganer Ernährung gehört hat, dann sind das die von den Ernährungsbetrügern propagierten Vorurteile wie „Mangelernährung“, „gesundheitsschädlich“, „ungeeignet für Kinder“ usw. Liest er dann im Zusammenhang mit veganer Ernährung von kranken veganen Kindern, dann bestätigt dies seine Vorurteile, dass es bei veganer Kost an fast allem mangelt und man zwangsläufig krank werden muss. Somit besteht auch für ihn kein Grund, die Tricks der Ernährungsbetrüger zu hinterfragen. Woher soll der Normalbürger denn auch wissen, dass es in einer richtig durchgeführten veganen Ernährung an keinen Nährstoffen fehlen kann, dass der Verzehr von Tierprodukten mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist und dass eine richtig durchgeführte vegane Ernährung auch für Kinder nicht nur die gesündeste, sondern die einzig gesunde Ernährung ist? Genau deshalb ist die Entlarvung der Ernährungsbetrüger so wichtig. Gleichzeitig stellt sich aber auch die Frage, warum so viele Ärzte und fast alle Journalisten bei der völlig ungerechtfertigten Diskreditierung der veganen Ernährung mitmachen. Denn die meisten Ärzte und Journalisten haben keine finanziellen Verbindungen zur Nahrungsmittelindustrie, wobei es aber sicherlich auch Ausnahmen gibt. Fast wöchentlich hetzen Journalisten in vielen Medien mit Hilfe einiger Ärzte gegen die vegane Ernährung. Aus ernährungswissenschaftlicher und ärztlicher Sicht wäre es aber stattdessen normal, vernünftig und sachlich korrekt, den Menschen zu erklären, wie eine gesunde vegane Ernährung ausschaut und sie dazu zu ermuntern! Nur das würde den Menschen und ihrer Gesundheit wirklich helfen. Ich gehe zunächst einmal davon aus, dass die meisten Ärzte und die meisten Journalisten keine bösen Absichten verfolgen, sondern schlicht und einfach den Ernährungsbetrügern aus den Ernährungswissenschaften glauben. Denn weder im Medizinstudium noch auf der Journalistenschule ist das Fach Ernährung vorgesehen. Weder Ärzte noch Journalisten verfügen daher normalerweise über fundierte Ernährungskenntnisse, erst recht nicht, wenn es um vegane Ernährung geht. In den USA hat man einmal eine Untersuchung über das Ernährungswissen von Ärzten gemacht und es mit dem Wissen der normalen Durchschnittsbevölkerung verglichen. Es kam heraus, dass die Ärzte sogar noch etwas weniger über Ernährung wussten als der Durchschnittsbürger! Deshalb ist es wenig überraschend, dass sowohl Ärzte als auch Journalisten das übernehmen, was die vielen Ernährungsbetrüger aus den Ernährungswissenschaften ihnen vorsetzen. Woher sollen sie auch wissen, dass ihnen aus Profitgründen trickreich dreiste Lügen aufgetischt werden? Die Journalisten wissen in der Regel nicht einmal, welche Interessenskonflikte viele Ernährungswissenschaftler haben und sie denken, so wie die meisten Menschen, dass Ärzte auch Experten für Ernährung sind. Auf den Gedanken, dass es den meisten Ärzten aufgrund ihrer Ausbildung an jeglichem Wissen über Ernährung mangelt, kommen Journalisten offensichtlich nicht. Eine vergleichbare Situation wie heute in der Ernährung hatten wir bereits einmal, als es um die gesundheitlichen Folgen des Rauchens ging. Obwohl die Tabakindustrie und ihre Wissenschaftler schon sehr früh um die gesundheitsschädlichen Wirkungen des Rauchens wussten, bestritten sie dies dreist über Jahrzehnte in der Öffentlichkeit. Studien wurden angezweifelt, seriöse Wissenschaftler, die sich gegen das Rauchen aussprachen, wurden diskreditiert. Eine grosse Anzahl von Wissenschaftlern und Ärzten nahmen das Geld der Tabakindustrie an und propagierten nicht nur die Unbedenklichkeit von Zigaretten, sondern sprachen öffentlich dem Rauchen sogar positive gesundheitliche Effekte zu. Es brauchte Jahrzehnte, über 7.000 Studien und viele Millionen von Toten, bis die Gesundheitsschädlichkeit des Rauchens allgemein anerkannt war. So wie damals die Profitinteressen der Tabakindustrie in Zusammenarbeit mit korrupten Wissenschaftlern und Ärzten die Gesundheit der Menschen über viele Jahre schädigten, wird auch heute die Gesundheit der Bevölkerung von Nahrungsmittelindustrie und vielen Wissenschaftlern aus Profitinteressen mit Füssen getreten. Die gesamte Situation ist ein unhaltbarer Zustand zum Nachteil der Menschen und ihrer Gesundheit. Das Profitstreben der Industrie darf nicht Vorrang vor der Gesundheit der Menschen haben. Auch wenn Lügen leider mittlerweile in einer postfaktischen Gesellschaft mehr oder minder gesellschaftsfähig geworden sind - man schaue sich nur einmal das Internet und die (a)sozialen Medien an - so möchte ich doch wenigstens für diejenigen, die für ihre Kinder und für sich selbst die gesündeste Form der Ernährung suchen, diese Aufklärungsarbeit leisten. Denn die Menschen, die diesen Ernährungslügen glauben, gehen ungewollt erhebliche Risiken ein, eine oder mehrere der schweren chronischen ernährungsbedingten Krankheiten zu bekommen. Krebs, koronare Herzkrankheit, Demenz, Diabetes, Schlaganfall usw. sind kein Spass. Die Erkrankungen verursachen schwerstes Leid und führen meistens nach einer längeren Leidenszeit zum Tod. Die moderne Medizin kann diese Leiden in der Regel nicht kausal, sondern nur symptomatisch behandeln und ein leidvolles Leben verlängern. Wenn ein Mensch sich aus seinem freien Willen heraus für das Leid entscheidet, so ist das eine schwer verständliche Entscheidung, wenn ein Mensch aber durch Lügen von interessengeleiteten Ernährungswissenschaftlern, unwissenden Ärzten und ahnungslosen Journalisten über die Zusammenhänge von Ernährung und Krankheit getäuscht werden, dann ist das ein unerträglicher Skandal.

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Arthur Schopenhauer

Dr. med. Ernst Walter Henrich

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